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    <title>Brücke zwischen Brasilien und Österreich</title>
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    <title>Brücke zwischen Brasilien und Österreich</title>
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  <item rdf:about="http://brasil.twoday.net/stories/1143417/">
    <title>Blumen und Voegel</title>
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    <description>Noch bevor ich auf dem Stadtplan identifiziert habe, wo ich eigentlich bin, kann ich eine kurze Umfeld-Beschreibung machen:&lt;br /&gt;
Das Haus hat zwei Stockwerke und einen ausgebauten Keller. In diesem sind die Bueros, da arbeite auch ich jetzt. Das Haus ist modern, die Boeden mit Steinplatten ausgelegt. Haette Poldi einen so guten Lift, waeren wir froh.&lt;br /&gt;
Im zweiten Stock sind Kueche, Waschkueche und Speiseraum.&lt;br /&gt;
Gewaschen wird von Hand. Die Waschmaschine wird zum Schleudern verwendet. Einen Trockner gibt es trotzdem auch.&lt;br /&gt;
Im Speisesaal sind Tische und Sessel fuer etwa 30 Personen. An der hinteren Wand schaut die Bueste der Ordensgruenderin Maria Ward zu uns her. Farne wachsen ueppig, am Waschbecken an der Wand steht eine kleine lila Orchidee.&lt;br /&gt;
Bild: Clotilde im Speisesaal&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/brasil/images/Pict0803.jpg&quot; alt=&quot;Pict0803&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Laengswand ist eine Front mit durchgehenden Fenstern. Der Blick fuehrt ueber die niedrigeren Nachbarhaeuser mit schoenen roten Dachziegeln, ueber viele Baeume und Palmen zu einigen Hochhaeusern, die da und dort um uns herum stehen.&lt;br /&gt;
Zwischen den Haeusern ist kaum Platz, manchmal weniger als 1 Meter Abstand. Die Gaerten sind winzig, kaum groesser als ein Parkplatz fuer ein bis zwei Autos.&lt;br /&gt;
Jedes Haus ist  von einem uebermannshohen Zaun umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voegel sieht und hoert man viele. Eine Drossel habe ich gesehen, hat mir Peter bestaetigt. Schwarze Urubus (Geier) kreisen immer wieder am Himmel und Schwalben, etwas groesser als unsere, zischen mit ihrem Zackenflug zwischen den Haeusern hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rasen und die Rabatte der Strasse entlang sind saftig gruen, wie bei uns im Mai. Blumen aehnlich unseren Feuerlilien wachsen in Fuelle, hauptsaechlich weisse und gelbe. Bluehende Hecken haben zartblaue grosse Lippenblueten. Rhododendron in allen Farben versuesst das Strassenbild.&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/brasil/images/City.jpg&quot; alt=&quot;City&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>rosa_r</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://brasil.twoday.net/topics/Ankommen&quot;&gt;Ankommen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 rosa_r</dc:rights>
    <dc:date>2005-11-11T13:23:17Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://brasil.twoday.net/stories/1143334/">
    <title>Brauchst du etwas?</title>
    <link>http://brasil.twoday.net/stories/1143334/</link>
    <description>Diese Frage stellt mir Sr. Clotilde am ersten Tag ein paar Mal.&lt;br /&gt;
Dazu ist zu sagen, dass es, wie im Englischen, keinen Unterschied gibt zwischen &quot;brauchst du&quot; und &quot;brauchen sie&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natuerlich brauche ich was: Zunaechst mal einen geladenen Akku fuers Handy. Sr. Jacinta, eine der Kuechenzauberinnen, siehst du auf dem Bild. &lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/brasil/images/Jacinta-macht-Lunch.jpg&quot; alt=&quot;Jacinta-macht-Lunch&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Sie nimmt den Akku mit Kennerblick in die Hand: &quot;Das geht ja von 110 bis 240 Volt.&quot;, und das Ladegeraet passt auch in die Steckdose. Zur Sicherheit sollen wir uns aber in einem Geschaeft erkundigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Willst du telefonieren?&quot; &quot;Ich wuerde gerne ein Email schicken&quot;. Kein Problem. Es gibt einen unbesetzten Computer mit schneller Internetverbindung. Der Computer ist seither oft besetzt. Ich habe jeden Bericht mehrfach geschrieben, weil das biestige Weblog sie beim Raufladen gefressen hat.&lt;br /&gt;
Die Infokette ueber Peter funktioniert, sehe ich in meinem Mail-Account. Fein! Die ueber Brigitte wahrscheinlich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Was brauchst du noch?&quot; Ein paar Toilettartikel gehen wir einkaufen. Und eine schwarze Jacke. Wir finden einen Parka, ganz aehnlich einem Lieblingsstueck, das ich jahrelang getragen hatte. Wie nett! Nur leider zu gross. Wir sind die einzigen Kundinnen, es gibt drei Verkaeuferinnen, eine fuettert ein Kleinkind. So gibts grossen Bahnhof fuer uns. Man wird im anderen Geschaeft anrufen. Man wird uns Bescheid geben. Até manhã! Bis Morgen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Sonst noch etwas?&quot; Ja, eine billige Uhr, das raten die Reisefuehrer. Meine ist zwar nicht teuer, aber mir sehr lieb geworden. Die neue erstehen wir noch um 12 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benzin brauche ich gottseidank nicht. Er kostet gleich viel wie bei uns, etwas ueber einen Euro. Die Leute verdienen aber ca. die Haelfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Spaziergang fuehrt schliesslich an der Schule der Schwestern vorbei. Leider kann ich nicht viel verstehen von der Situation der Schule und ihrer Arbeit. Nur soviel: Aus wirtschaftlichen Gruenden haben auch in Brasilien viele Familien nur 1 - 2 Kinder. Die Schulen stehen in einem harten Wettbewerb. Der Staat unterstuetzt private Schulen nicht. Anders als bei uns und in anderen suedamerikanischen Laendern muessen die Schulerhalter hier auch fuer die Lehrergehaelter aufkommen. Eine Lehrerin verdient je nach Vorausbildung zwischen 700 bis ueber 1000 Euro habe ich verstanden. Eine Sekretaerin in einem Wirtschaftsbetrieb in der Regel mehr. Das ist so wie bei uns.</description>
    <dc:creator>rosa_r</dc:creator>
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    <dc:date>2005-11-11T13:05:25Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://brasil.twoday.net/stories/1143207/">
    <title>Auspacken</title>
    <link>http://brasil.twoday.net/stories/1143207/</link>
    <description>Cafezinho - Kaffeetscherl - ist wichtig und gibt es oefter am Tag. Natuerlich auch gleich als Willkommen mit verschiedenem Gebaeck, auch selbst gebackenen Lebkuchen.&lt;br /&gt;
Danach bleibt vor dem Mittagessen noch Zeit fuer das Auspacken. &lt;br /&gt;
Den Weltempfaenger z.B., mit dem ich abends um halb 8 das OE1 Nachtjournal hoeren kann. Eine Leihgabe von Peter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um halb zwoelf gibts Mittagessen. Es wird taeglich frisch gekocht und schmeckt heute koestlich: Reis, Bohnen, Suesskartoffeln und Schweinsripperln. Und davor Salat und pikates Gemuese: Rote Rueben und gruene Paprika.&lt;br /&gt;
Zum Nachtisch (Sobremesa) gibt es Obst. Zu wissen, dass die Fruechte hier reif geerntet werden ist eine Sache. Es zu schmecken eine andere. Diese Orangen sind zum Verlieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachmittag bringt zunaechst zwei Stunden Siesta. Ich schlafe gut, aber es ist unerwartet kuehl im Haus. Anglika hatte recht, es zieht immer ein bisschen. Nun gut, fuer die Nacht gibt es noch zwei Wolldecken im Schrank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dusche funktioniert besser wie meine. Jetzt fuehle ich mich frisch. Auf zum naechsten Cafezinho. Diesmal darf ich einige Geschenke mitbringen: Mozartkugeln und Beethoven-Sonaten, das huebsche Flascherl mit Hirschbirnen&quot;saft&quot; von 40%, die schoene Kerze mit dem Bild der Madonna, die den Weg weist. Diese wundertaetige Ikone aus Ungern haengt im Stephansdom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste der fehlenden Dinge ist gottseidank kurz geblieben. Vor allem meine Jacke wird mir abgehen. Sie sollte bis zuletzt haengen bleiben - aus Formgruenden. Aber in Formsachen bin ich nicht besonders gut. Aus Stressgruenden haengt sie immer noch.</description>
    <dc:creator>rosa_r</dc:creator>
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