25.12. Nahe am Wasser oder Weihnachten am Pool
Die Nacht war also kurz und das Familienfest steckt mir beim Fruehstueck noch in den Knochen.
Dulce reist gleich ab zu ihrem Neffen, und Hilda und ich machen uns auf den Weg zum Colégio (wieder in die Schule) Mary Ward. Dort sind Dulce und Hilda naemlich "alle heilig Tag" eingeladen: Ab 10 Uhr am Pool!
Beim Weggehen gibt mir Hilda noch ein kleines Kuvert mit einem ganz persoenlichen Text, und ich bin sehr geruehrt und muss gleich weinen.
Dieses Abschiednehmen ruehrt viel auf. Und da Hilda ein liebeswerter Mensch ist, kann es auch heraus: Die Erinnerung an alles, was ich in der letzten Zeit schon losgelassen habe. Bei der Busfahrt klebt die Melancholie an mir. Die kleinen und ewig unfertigen Haeuser der Peripherie scheinen jetzt so liebenswert und ich will gar nicht weg von hier.
Bild: Hilda schneidet die letzte Rose und stellt sie als Andenken an mich in die Kapelle

In Tatuapé stecken ein paar Damen bereits im Pool und Caetana ist schon recht ueberdreht. Sie hat ein anstrengendes Arbeitsjahr hinter sich und laedt uns uebermuetig ein zu ihrem selbstgemischten Pinga-Kokosnuss-Drink.
Ja, eine halbe Stunde schwimme ich gerne mit, danach aber werde ich meine Kuverts mit den Texten und Fotos fuer die Schwestern optisch noch ein bisserl perfektionieren.
Das Mittagessen ist ueppig und es gibt extra fuer mich und Caetana deutsche Weihnachtslieder im Hintergrund. Es klingt ziemlich nach Kaufhaus, aber man muss ja nicht unbedingt hinhoeren...
Meine Fotos und Karten gefallen allen und ich bin zufrieden.
Als man sich zum Verdauungsschlaefchen niederlegt, habe ich Zeit auch Poldi anzurufen. "Du klingst so anders." meint sie. Leider habe ich nicht gefragt: Wie denn. Ich nehme an, man hoert die Entspannung in der Stimme.
Heute bin ich nahe am Wasser, jede schoene Begegnung, und auch das SMS von Peter, ruehrt mich sehr.
Der Nachmittag vergeht mit Fotoschauen, Cafezinho und Obst essen. Caetana hat die Trauben vor dem Haus gepflueckt, sie schmecken aromatisch und suess. Die volle Obstschuessel ist ein Symbol fuer Weihnachten und fehlt nirgends.
Die Abendmesse in der Pfarre ist verhaeltnismaessig schlicht, die Band jung und professionell. Diesmal singen wir drei Strophen von Stille Nacht. Das ist das Obershaeubchen auf diesem sentimentalen Festtag.
Aber das Singen baut mich auf, und ich gestatte es mir auf deutsch. :-)
Dulce reist gleich ab zu ihrem Neffen, und Hilda und ich machen uns auf den Weg zum Colégio (wieder in die Schule) Mary Ward. Dort sind Dulce und Hilda naemlich "alle heilig Tag" eingeladen: Ab 10 Uhr am Pool!
Beim Weggehen gibt mir Hilda noch ein kleines Kuvert mit einem ganz persoenlichen Text, und ich bin sehr geruehrt und muss gleich weinen.
Dieses Abschiednehmen ruehrt viel auf. Und da Hilda ein liebeswerter Mensch ist, kann es auch heraus: Die Erinnerung an alles, was ich in der letzten Zeit schon losgelassen habe. Bei der Busfahrt klebt die Melancholie an mir. Die kleinen und ewig unfertigen Haeuser der Peripherie scheinen jetzt so liebenswert und ich will gar nicht weg von hier.
Bild: Hilda schneidet die letzte Rose und stellt sie als Andenken an mich in die Kapelle

In Tatuapé stecken ein paar Damen bereits im Pool und Caetana ist schon recht ueberdreht. Sie hat ein anstrengendes Arbeitsjahr hinter sich und laedt uns uebermuetig ein zu ihrem selbstgemischten Pinga-Kokosnuss-Drink.
Ja, eine halbe Stunde schwimme ich gerne mit, danach aber werde ich meine Kuverts mit den Texten und Fotos fuer die Schwestern optisch noch ein bisserl perfektionieren.
Das Mittagessen ist ueppig und es gibt extra fuer mich und Caetana deutsche Weihnachtslieder im Hintergrund. Es klingt ziemlich nach Kaufhaus, aber man muss ja nicht unbedingt hinhoeren...
Meine Fotos und Karten gefallen allen und ich bin zufrieden.
Als man sich zum Verdauungsschlaefchen niederlegt, habe ich Zeit auch Poldi anzurufen. "Du klingst so anders." meint sie. Leider habe ich nicht gefragt: Wie denn. Ich nehme an, man hoert die Entspannung in der Stimme.
Heute bin ich nahe am Wasser, jede schoene Begegnung, und auch das SMS von Peter, ruehrt mich sehr.
Der Nachmittag vergeht mit Fotoschauen, Cafezinho und Obst essen. Caetana hat die Trauben vor dem Haus gepflueckt, sie schmecken aromatisch und suess. Die volle Obstschuessel ist ein Symbol fuer Weihnachten und fehlt nirgends.
Die Abendmesse in der Pfarre ist verhaeltnismaessig schlicht, die Band jung und professionell. Diesmal singen wir drei Strophen von Stille Nacht. Das ist das Obershaeubchen auf diesem sentimentalen Festtag.
Aber das Singen baut mich auf, und ich gestatte es mir auf deutsch. :-)
rosa_r - 26. Dez, 18:08




