14.2. Rosa lehrt Buchhaltung
Oh wie gut, dass ich mit Alex am seinem Kostenrechnungsartikel fuer unser Buch gearbeitet habe. Fuer jede Minute bin ich jetzt dankbar und erzaehle munter seine Geschichten weiter: Vom Sinn und Zweck der vielen Zahlen im Management... hihi!
Und neben dieser ziemlich ungewohnten Rolle der Lehrerin fuer BWL-Theorie begebe ich mich auch noch in die Praxisberatung.
Die Damen ueberarbeiten mit mir ihre Dokumente fuer die Geldgeschaefte.
Das Kassabuch wird ab jetzt in Excel gefuehrt, das heisst ich bringe ihnen meine minimalen Excel-Kenntnisse bei. Und sie sind dennoch begeistert.
Bild - Maria, die Leiterin und Eliane, im 8. Monat schwanger, vorne

Mit Roberto rede ich uebers Budgetieren. Er will genauer wissen, was eine Abschreibung ist und was eine Rueckstellung. Schluck! Gottseidank fragt er nicht zu genau, wir bleiben gerade noch auf dem schmalen Pfad meiner Kenntnisse.
Kann vielleicht einer von euch mal da vorbei kommen, die ihr mir das immer so locker erzaehlt? Aber Vorsicht, sagt ja nichts anders, als ich hier verbreitet habe!
;-)
Am spaeteren Nachmittag fasse ich nach, um die etwaige Sitzung zu klaeren. Es ist nicht leicht, die beide Leitungsfiguren an einen Tisch zu bekommen. Hier ist jeder staendig am werkeln und unterwegs. Die Kommunikation ist duenn, die Planung noch duenner, aber das gegenseitige Wohlwollen und die selbstverstaendliche Flexibilitaet gleichen das aus. Noch zumindest.
Roberto spricht sehr offen ueber die Enttaeuschungen, die er auch erlebt hat, beim sogenannten “Uebergang in die Organisierungsphase” und welche Huerden auf das Projekt und ihn persoenlich zukommen.
Beide moechten meine Anwesenheit nuetzen, um das Arbeitsjahr mit einer Reflexionssitzung mit allen Mitarbeitenden zu beginnen. Wir entwickeln die Ziele und den roten Faden.
Ich bin mit dem Tag sehr zufrieden, war ja richtige Arbeit.
Und zu allem Glueck ruft auch noch Peter an!
Um halb sieben kommt mich wieder ein Schueppel Kinder besuchen. Ich bin gerade dabei, eine Suppe zu machen und lasse alle mitkochen und mitessen. Lustig wirds, als der Strom ausgeht. Maria kommt, um nach dem rechten zu sehen. Mit Taschenlampen spazieren wir auf die Praca, denn auch die Strassenbeleuchtung fehlt.
Die Girls finden sich in Gruppen, singen und tanzen den Sommerhit: tschiribim tschiribimm.... der praktisch ununterbrochen im Radio laeuft.
Maria will mich noch Donna Teresa vorstellen. Sie ist eine wichtige Frau, Clanmutter der Politikerfamilie, zu der auch Abadia gehoert. Eine gepflegte, schlanke Dame mit ca. 70 Jahren. Sie traegt eine kleine rote Anstecknadel an ihrem bodenlangen Kleid: “PT” (Arbeiterpartei). Eine Erscheinung, kaum zu glauben, dass sie hier aufgewachsen ist.
Sie ist auf der Durchreise und wer es rechtzeitig erfahren hat, wie Maria, macht seine Aufwartung. Vornehm steigt sie in die Gespraeche ein und hoert sie sich die Anliegen der Bittstellerinnen an. Sie ermutigt und bestaerkt, ohne konkrete Versprechungen zu machen.
Ein sanftes und troestendes Zeremoniell, fast wie eine Andacht zur “Nossa Senhora”.
Und neben dieser ziemlich ungewohnten Rolle der Lehrerin fuer BWL-Theorie begebe ich mich auch noch in die Praxisberatung.
Die Damen ueberarbeiten mit mir ihre Dokumente fuer die Geldgeschaefte.
Das Kassabuch wird ab jetzt in Excel gefuehrt, das heisst ich bringe ihnen meine minimalen Excel-Kenntnisse bei. Und sie sind dennoch begeistert.
Bild - Maria, die Leiterin und Eliane, im 8. Monat schwanger, vorne

Mit Roberto rede ich uebers Budgetieren. Er will genauer wissen, was eine Abschreibung ist und was eine Rueckstellung. Schluck! Gottseidank fragt er nicht zu genau, wir bleiben gerade noch auf dem schmalen Pfad meiner Kenntnisse.
Kann vielleicht einer von euch mal da vorbei kommen, die ihr mir das immer so locker erzaehlt? Aber Vorsicht, sagt ja nichts anders, als ich hier verbreitet habe!
;-)
Am spaeteren Nachmittag fasse ich nach, um die etwaige Sitzung zu klaeren. Es ist nicht leicht, die beide Leitungsfiguren an einen Tisch zu bekommen. Hier ist jeder staendig am werkeln und unterwegs. Die Kommunikation ist duenn, die Planung noch duenner, aber das gegenseitige Wohlwollen und die selbstverstaendliche Flexibilitaet gleichen das aus. Noch zumindest.
Roberto spricht sehr offen ueber die Enttaeuschungen, die er auch erlebt hat, beim sogenannten “Uebergang in die Organisierungsphase” und welche Huerden auf das Projekt und ihn persoenlich zukommen.
Beide moechten meine Anwesenheit nuetzen, um das Arbeitsjahr mit einer Reflexionssitzung mit allen Mitarbeitenden zu beginnen. Wir entwickeln die Ziele und den roten Faden.
Ich bin mit dem Tag sehr zufrieden, war ja richtige Arbeit.
Und zu allem Glueck ruft auch noch Peter an!
Um halb sieben kommt mich wieder ein Schueppel Kinder besuchen. Ich bin gerade dabei, eine Suppe zu machen und lasse alle mitkochen und mitessen. Lustig wirds, als der Strom ausgeht. Maria kommt, um nach dem rechten zu sehen. Mit Taschenlampen spazieren wir auf die Praca, denn auch die Strassenbeleuchtung fehlt.
Die Girls finden sich in Gruppen, singen und tanzen den Sommerhit: tschiribim tschiribimm.... der praktisch ununterbrochen im Radio laeuft.
Maria will mich noch Donna Teresa vorstellen. Sie ist eine wichtige Frau, Clanmutter der Politikerfamilie, zu der auch Abadia gehoert. Eine gepflegte, schlanke Dame mit ca. 70 Jahren. Sie traegt eine kleine rote Anstecknadel an ihrem bodenlangen Kleid: “PT” (Arbeiterpartei). Eine Erscheinung, kaum zu glauben, dass sie hier aufgewachsen ist.
Sie ist auf der Durchreise und wer es rechtzeitig erfahren hat, wie Maria, macht seine Aufwartung. Vornehm steigt sie in die Gespraeche ein und hoert sie sich die Anliegen der Bittstellerinnen an. Sie ermutigt und bestaerkt, ohne konkrete Versprechungen zu machen.
Ein sanftes und troestendes Zeremoniell, fast wie eine Andacht zur “Nossa Senhora”.
rosa_r - 16. Feb, 03:09

