Auspacken

Cafezinho - Kaffeetscherl - ist wichtig und gibt es oefter am Tag. Natuerlich auch gleich als Willkommen mit verschiedenem Gebaeck, auch selbst gebackenen Lebkuchen.
Danach bleibt vor dem Mittagessen noch Zeit fuer das Auspacken.
Den Weltempfaenger z.B., mit dem ich abends um halb 8 das OE1 Nachtjournal hoeren kann. Eine Leihgabe von Peter.

Um halb zwoelf gibts Mittagessen. Es wird taeglich frisch gekocht und schmeckt heute koestlich: Reis, Bohnen, Suesskartoffeln und Schweinsripperln. Und davor Salat und pikates Gemuese: Rote Rueben und gruene Paprika.
Zum Nachtisch (Sobremesa) gibt es Obst. Zu wissen, dass die Fruechte hier reif geerntet werden ist eine Sache. Es zu schmecken eine andere. Diese Orangen sind zum Verlieben.

Der Nachmittag bringt zunaechst zwei Stunden Siesta. Ich schlafe gut, aber es ist unerwartet kuehl im Haus. Anglika hatte recht, es zieht immer ein bisschen. Nun gut, fuer die Nacht gibt es noch zwei Wolldecken im Schrank.

Die Dusche funktioniert besser wie meine. Jetzt fuehle ich mich frisch. Auf zum naechsten Cafezinho. Diesmal darf ich einige Geschenke mitbringen: Mozartkugeln und Beethoven-Sonaten, das huebsche Flascherl mit Hirschbirnen"saft" von 40%, die schoene Kerze mit dem Bild der Madonna, die den Weg weist. Diese wundertaetige Ikone aus Ungern haengt im Stephansdom.

Die Liste der fehlenden Dinge ist gottseidank kurz geblieben. Vor allem meine Jacke wird mir abgehen. Sie sollte bis zuletzt haengen bleiben - aus Formgruenden. Aber in Formsachen bin ich nicht besonders gut. Aus Stressgruenden haengt sie immer noch.

Das wichtigste KURZ

Endlich Fotos! - ab 1.2.. Dieses Blog enthaelt Notizen und Fotos bis zum 23.2., der ersten Zeit in Piaui. Fortsetzung unter <2brasil.twoday.net>!!!!!!!! Seit 30.1. geniesse das Landleben im "Wilden Westen" von Brasilien - das ist der Nordosten, genauer gesagt Bundesstaat Piaui! Derzeit wohne ich in der Fundacao ASAS, einem privaten Bildungsprojekt fuer Kinder aus benachteiligten Familien. Roberto, der Gruender, ist Hoellaender und arbeitet hier als Seelsorger. Die Gemeinde Sao Miguel hat etwa 3000 EW, laendlicher Raum, schoene Natur, derzeit angenehm sommerliches Wetter. Ich arbeite im Buero, habe viel Kontakt mit Kindern und besuche Familien. Die ersten 2,5 Monate habe ich in Sao Paulo gelebt, in verschiedenen Haeusern der Schwestern der Congregatio Jesu: Zentrale, Schule, Peripherie. Besuchte Sozialprojekte, interviewte interessante Menschen, recherierte viel im Internet, lernte portugiesisch und half ehrenamtlich mit.

Info fuer AllesleserInnen

Das Tagebuch ist wieder aktuell. Falls dein PC manche Tage nicht anzeigt, gehe in der obersten Befehlszeile auf "brasil" und wenn die Auswahl sich zeigt auf "Tagebuch". Die Suchmaschine funktioniert auch, allerdings muss man halt wissen, was man finden will... Peter und Heidrun wissen normalerweise, wie es mir geht: peter.hirsch@atnet.at; HeidrunLange1984@aol.com

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