Blumen und Voegel

Noch bevor ich auf dem Stadtplan identifiziert habe, wo ich eigentlich bin, kann ich eine kurze Umfeld-Beschreibung machen:
Das Haus hat zwei Stockwerke und einen ausgebauten Keller. In diesem sind die Bueros, da arbeite auch ich jetzt. Das Haus ist modern, die Boeden mit Steinplatten ausgelegt. Haette Poldi einen so guten Lift, waeren wir froh.
Im zweiten Stock sind Kueche, Waschkueche und Speiseraum.
Gewaschen wird von Hand. Die Waschmaschine wird zum Schleudern verwendet. Einen Trockner gibt es trotzdem auch.
Im Speisesaal sind Tische und Sessel fuer etwa 30 Personen. An der hinteren Wand schaut die Bueste der Ordensgruenderin Maria Ward zu uns her. Farne wachsen ueppig, am Waschbecken an der Wand steht eine kleine lila Orchidee.
Bild: Clotilde im Speisesaal
Pict0803

Die Laengswand ist eine Front mit durchgehenden Fenstern. Der Blick fuehrt ueber die niedrigeren Nachbarhaeuser mit schoenen roten Dachziegeln, ueber viele Baeume und Palmen zu einigen Hochhaeusern, die da und dort um uns herum stehen.
Zwischen den Haeusern ist kaum Platz, manchmal weniger als 1 Meter Abstand. Die Gaerten sind winzig, kaum groesser als ein Parkplatz fuer ein bis zwei Autos.
Jedes Haus ist von einem uebermannshohen Zaun umgeben.

Voegel sieht und hoert man viele. Eine Drossel habe ich gesehen, hat mir Peter bestaetigt. Schwarze Urubus (Geier) kreisen immer wieder am Himmel und Schwalben, etwas groesser als unsere, zischen mit ihrem Zackenflug zwischen den Haeusern hindurch.

Der Rasen und die Rabatte der Strasse entlang sind saftig gruen, wie bei uns im Mai. Blumen aehnlich unseren Feuerlilien wachsen in Fuelle, hauptsaechlich weisse und gelbe. Bluehende Hecken haben zartblaue grosse Lippenblueten. Rhododendron in allen Farben versuesst das Strassenbild.
City
peterwien - 12. Nov, 10:13

Kein Kommentar!

Meine Liebe, schaut fast so aus, als ob ich der erste Kommentator bin - ich bin jedenfalls froh, dass Du gut angekommen bist und dass es Dir gut geht und dass es auch in Brasilien Kafeetscherln gibt (wäre auch überraschend gewesen, wenn es das nicht gäbe). Du gehst sicher nicht nur mir ab, aber das weisst Du ohnehin. Ich betäube mich durch Büroarbeit (ist auch bitter nötig) - ich hoffe, Du hast noch ein ruhiges Wochenende und siehst ein bisserl was von Sao Paulo, bevor der Schulstress beginnt!
Alles Gute
Peter

rosa_r - 12. Nov, 19:42

keine antwort :-)

hallo peter, schoen, dass du dich meldest. habe heute einen schwarm von nymphensittichen im baum ueber mir entdeckt, dazu noch spezielle spatzen: mit schwarz-braun gestreiftem koepfchen und braunem ruecken mit schwarzen punkten. und eine kleines huebsches taeubchen. und einen "riesenkleiber", der ist zwar nicht am baum geklettert, aber er hatte die augenbinde, einen hellen bauch und grauen ruecken und schreit auffaellig. etwas groesser als unser kleiber.
melde dich doch wieder! freu mich, r

peterwien - 13. Nov, 17:21

Vögel

Mia cara, jetzt weiss ich schon wieder nicht, wie das auf brasilianisch korrekt heisst, aber Du verstehsts es trotzdem, mia linda. Ich seh schon, ich muss unbedingt einen Brasilien-Vogelführer auftreiben. Kannst Du den Feldstecher verwenden oder ist er ganz unten im Koffer?
Einen Kuss
Peter
rosa_r - 13. Nov, 22:58

der feldstecher

ist natuerlich verfuegbar, denn ich habe ja fast nix mitgenomen. :-)
allerdings braucht man ihn kaum, weil die pássaros so frech sind. oder halt verliebt. ist ja sozusagen wonnemonat mai hier.

Das wichtigste KURZ

Endlich Fotos! - ab 1.2.. Dieses Blog enthaelt Notizen und Fotos bis zum 23.2., der ersten Zeit in Piaui. Fortsetzung unter <2brasil.twoday.net>!!!!!!!! Seit 30.1. geniesse das Landleben im "Wilden Westen" von Brasilien - das ist der Nordosten, genauer gesagt Bundesstaat Piaui! Derzeit wohne ich in der Fundacao ASAS, einem privaten Bildungsprojekt fuer Kinder aus benachteiligten Familien. Roberto, der Gruender, ist Hoellaender und arbeitet hier als Seelsorger. Die Gemeinde Sao Miguel hat etwa 3000 EW, laendlicher Raum, schoene Natur, derzeit angenehm sommerliches Wetter. Ich arbeite im Buero, habe viel Kontakt mit Kindern und besuche Familien. Die ersten 2,5 Monate habe ich in Sao Paulo gelebt, in verschiedenen Haeusern der Schwestern der Congregatio Jesu: Zentrale, Schule, Peripherie. Besuchte Sozialprojekte, interviewte interessante Menschen, recherierte viel im Internet, lernte portugiesisch und half ehrenamtlich mit.

Info fuer AllesleserInnen

Das Tagebuch ist wieder aktuell. Falls dein PC manche Tage nicht anzeigt, gehe in der obersten Befehlszeile auf "brasil" und wenn die Auswahl sich zeigt auf "Tagebuch". Die Suchmaschine funktioniert auch, allerdings muss man halt wissen, was man finden will... Peter und Heidrun wissen normalerweise, wie es mir geht: peter.hirsch@atnet.at; HeidrunLange1984@aol.com

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