23.11. Speisekarte
Diesmal wird es noch alltaeglicher als gestern: Es geht ums Essen.
Dass 5x am Tag aufgetischt wird, habe ich ja schon geschrieben.
Jetzt wird bereits sichtbar und spuerbar, wie sich das auswirkt.
Also , wie waers mit weniger Essen?
Leicht gesagt!
In der Frueh bin ich noch tapfer und schaue gar nicht hin, was es an Kaese und Wurst gaebe. Ein Joghuertchen steht schon auf meinem Platz und wird mit einer frischen Banane und einem halben Brot genossen. Terezinha baeckt selber - muss man kosten!
Am Vormittag brauchts zum Cafezinho was Suesses, also nur eines von den verschiedenen Sorten Kekse.
Am Mittag ists unmoeglich zu reduzieren, es gibt einfach zuviel Auswahl, und ich muss doch alles kosten.
Heute ueberbietet sich die Koechin Sonja mit 7 ! Sorten Salat: Die Fisolen waren bereits angemacht. Fuer alles andere steht ein Salatdressing separat zur Verfuegung: Karotten, Rote Rueben, Suesskartoffeln und eine Art gruener Kuerbis sind gekocht und in appetittliche Stuecke geschnitten. Gurken und zweierlei Blattsalat liegen roh und mundgerecht vorbereitet dabei.
Von jedem ein Loeffel voll ergibt nun mal einen gehaeuften Teller.
Danach Reis, Bandnudeln mit einer leichten Tomatensosse, die brasilianischen Bohnen, eine Art Kochsalat und Churrasco nach Sao Paulo-Art: Kleine Fleischstueckchen am Spiess.
Tja, selbst bei eiserner Zurueckhaltung wieder ein Teller voll.
Am Nachmittag nur Cafézinho und ein Stueck Obst.
Und beim Abendessen ists besonders hart.
Wie immer gibts zuerst eine Auswahl an Salaten.
Zweiter Gang: Suppe. Oder wie gestern ein spezieller pikanter Strudel. Oder beides.
Dritter Gang: Die aufgewaermten Hauptspeisen vom Mittag.
Und ein Obst als Dessert. Darauf hab ich ja am Mittag verzichtet.
Seufz!
Tja, du siehst, allein mit Essen bin ich schon sehr beschaeftigt!
Gestern Abend hatte ich einen unangemeldeten Besucher im Zimmer: Eine kleine Eidechse - von der Sorte, die sich an der Decke mit ihren Zehen-Saugnaepfchen festhalten kann. Sie hat die Uebersiedlung auf den Balkon heil ueberstanden. Wundert mich, wie sie herein kommen konnte, denn ich habe den ganzen Tag das Fliegengitter vor dem Fenster.
Den ersten Telefonanruf habe ich heute gewagt. Nachdem es bereits eine Woche her ist, dass ich hierher uebersiedelt bin, wollte ich Clotilde mal Bescheid geben und mich bedanken. Erst in einer fremden Sprache faellt einem auf, wieviele spezielle Redewendungen so ein Telefongespraech hat. Dennoch, wir konnten einigermassen fliessend plaudern. Clotilde spricht ein fuer mich sehr gut verstaendliches Portugiesisch. Sie kommt aus dem Sueden, aus der europaeischsten Region Brasiliens, und ist wie viele dort u.a. deutschsprachiger Abstammung.
Was schon wieder Cafézinho-Zeit!
Na dann los!
Bild: Regina braut Cafe

Dass 5x am Tag aufgetischt wird, habe ich ja schon geschrieben.
Jetzt wird bereits sichtbar und spuerbar, wie sich das auswirkt.
Also , wie waers mit weniger Essen?
Leicht gesagt!
In der Frueh bin ich noch tapfer und schaue gar nicht hin, was es an Kaese und Wurst gaebe. Ein Joghuertchen steht schon auf meinem Platz und wird mit einer frischen Banane und einem halben Brot genossen. Terezinha baeckt selber - muss man kosten!
Am Vormittag brauchts zum Cafezinho was Suesses, also nur eines von den verschiedenen Sorten Kekse.
Am Mittag ists unmoeglich zu reduzieren, es gibt einfach zuviel Auswahl, und ich muss doch alles kosten.
Heute ueberbietet sich die Koechin Sonja mit 7 ! Sorten Salat: Die Fisolen waren bereits angemacht. Fuer alles andere steht ein Salatdressing separat zur Verfuegung: Karotten, Rote Rueben, Suesskartoffeln und eine Art gruener Kuerbis sind gekocht und in appetittliche Stuecke geschnitten. Gurken und zweierlei Blattsalat liegen roh und mundgerecht vorbereitet dabei.
Von jedem ein Loeffel voll ergibt nun mal einen gehaeuften Teller.
Danach Reis, Bandnudeln mit einer leichten Tomatensosse, die brasilianischen Bohnen, eine Art Kochsalat und Churrasco nach Sao Paulo-Art: Kleine Fleischstueckchen am Spiess.
Tja, selbst bei eiserner Zurueckhaltung wieder ein Teller voll.
Am Nachmittag nur Cafézinho und ein Stueck Obst.
Und beim Abendessen ists besonders hart.
Wie immer gibts zuerst eine Auswahl an Salaten.
Zweiter Gang: Suppe. Oder wie gestern ein spezieller pikanter Strudel. Oder beides.
Dritter Gang: Die aufgewaermten Hauptspeisen vom Mittag.
Und ein Obst als Dessert. Darauf hab ich ja am Mittag verzichtet.
Seufz!
Tja, du siehst, allein mit Essen bin ich schon sehr beschaeftigt!
Gestern Abend hatte ich einen unangemeldeten Besucher im Zimmer: Eine kleine Eidechse - von der Sorte, die sich an der Decke mit ihren Zehen-Saugnaepfchen festhalten kann. Sie hat die Uebersiedlung auf den Balkon heil ueberstanden. Wundert mich, wie sie herein kommen konnte, denn ich habe den ganzen Tag das Fliegengitter vor dem Fenster.
Den ersten Telefonanruf habe ich heute gewagt. Nachdem es bereits eine Woche her ist, dass ich hierher uebersiedelt bin, wollte ich Clotilde mal Bescheid geben und mich bedanken. Erst in einer fremden Sprache faellt einem auf, wieviele spezielle Redewendungen so ein Telefongespraech hat. Dennoch, wir konnten einigermassen fliessend plaudern. Clotilde spricht ein fuer mich sehr gut verstaendliches Portugiesisch. Sie kommt aus dem Sueden, aus der europaeischsten Region Brasiliens, und ist wie viele dort u.a. deutschsprachiger Abstammung.
Was schon wieder Cafézinho-Zeit!
Na dann los!
Bild: Regina braut Cafe

rosa_r - 23. Nov, 18:03
