6.1. Zeit-Reise
Wir stehen frueh auf, denn Zita reist zeitig ab. Da sie einen guten Weg zum Busbahnhof kennt, begleiten wir sie. Ein offenes, buntes Zueglein verbindet die Ortsteile von Itanhaem, Suarao ist einer davon, und wir reisen gemuetlich mit Frischluft an. Zita verabschiedet sich und gibt uns noch den Tipp, die Runde mit dem Zug fertig zu machen - bis zum "Praia do Sonho", was selbstbewusst "Strand der Traeume" heisst.
Wir kommen um etwa 8 Uhr im Zentrum von Itanhaem an: Einem gepflegten und neu renovierten Platz mit Kirche, dem kolonialen Amtshaus samt Ex-Gefaengis und Zeilen von kleinen faerbigen Haeusern. "Zum Kloster" steht da angeschrieben ueber einem steinigen Weg, der auf den gruen ueberwucherten Huegel fuehrt. Das verspricht einen guten Ausblick, also machen wir uns auf zum Convento da Nossa Senhora Conceção:

So viele Blumen, so viele Voegel! Unter anderem ein knallroter mit dunklem Koepfchen, den ich zunaechst fuer eine Bluete halte. Noch ist die Sonne angenehm. Als wir oben ankommen, ist die Tuer zur Kirche und zum Konvent gerade geschlossen worden. Dahinter hoere ich die Frau kehren, die eben noch rausgeschaut hat.
In einer halben Stunde wird offiziell geoeffnet, wir beschliessen zu warten. Nach fuenf Minuten oeffnet sich die Tuere nochmal, zum Kehraus. Candinha gruesst freundlich: "Um anjo aparece! Bom dia, anjo!" "Ein Engel erscheint. Gruesse dich, Engel!"
Wir lachen. Natuerlich gelingt es Candinha, dass wir in die Kirche koennen. Mit diesem Besuch hat sich die Reise ans Meer schon gelohnt:
Die Atmosphaere ist still und vertraeumt. Wir singen erstmal ein paar Marienlieder, die Akustik des Raums schmeichelt gottseidank.
Altar und Skulpturen sind aus Holz, die Farbe ist vielerorts abgeblaettert und die Korrekturen, die in den vergangenen Jahrhunderte gemacht wurden, zeigen sich. Die wenigen Skulpturen wirken ehrwuerdig, alt, zerbrechlich, zeitlos, besonders eine kleine Pieta und die volkstuemliche Madonna.
Das kleine Museum neben der Kirche klaert uns schliesslich mit liebevoll handgeschriebenen Informationen ueber unsere Entdeckung auf.
Ich ergaenze fuer euch mit Infos aus dem Internet:
Als die Spanier und Portugiesen bei ihrem Wettlauf nach Indien den amerikanischen Kontinent Ende des 15. Jahrhunderts entdeckten, teilten sie per Vertrag Suedamerika unter sich auf. Waehrend die Spanier weiter in Richtung Osten eilten, fuhr Amerigo Vespucci 1501 und 02 der Kueste entlang und bewies, dass es sich nicht um eine Insel handelt. Der entdeckte Kontinent traegt heute seinen Namen.
An der Kueste lebten zu dieser Zeit verschiedene Indianerstaemme, die heute als Tupis und Guarani zusammengefasst werden. Es gibt fruehe Berichte von ihrer naturverbundenen Lebensweise und wenige Ausgrabungen.
In der Gegend von Itanhaem hatten die Kolonialherren es leicht: Hier lebten friedliche Kuestenbewohner, die den Urwald mieden. Anders als weiter oben, im Norden, waren sie Jaeger und Sammler, die Menschenfleisch nicht schaetzten. Dagegen brauten sie "Bier" aus Maniok, das sie in grossen Tongefaessen lagerten und bei Festen reichlich genossen. Ein Verstorbener wurde in seinem "Bier"-Gefaess bestattet.
Die ersten Begegnungen zwischen den Weissen und den indigenen Staemmen verliefen friedlich. Um 1530 geriet der Koenig von Portugal unter Druck, als Franzosen und Hollaender ebenfalls Territorium in Suedamerika besetzten. Um die Besiedlung voran zu treiben und das Land in Besitz zu nehmen, teilte Joao III es schliesslich unter maechtigen Adeligen auf. 1532 (laut anderem Bericht 1534) entstanden die 12 Capitanias, riesige "Fuerstentuemer", die die Grundrisse der heutigen Bundesstaaten Brasiliens bilden.
Die belehnten Fuersten kannten das Geschaeft der Kononialisierung. Sie waren befugt: Einwohner zu Skaven zu machen und zu verkaufen, Recht zu sprechen ueber Leben und Tod, Doerfer und Staedte zu gruenden, Steuern einzuheben. Ohne ihre Zustimmung durfte sich niemand im Machtbereich niederlassen. In dieser Zeit aenderten sich die Verhaeltnisse zwischen den Einwohnern und den Besetzern grundlegend.
Die Capitanes betrachteten Land und Bewohner als ihr Eigentum. Es wurde nicht mehr gehandelt und getauscht - es wurde genommen, geraubt, zur Arbeit gezwungen, grausam gefoltert und gemordet. Weniger als 200.000 Nachfahren der geschaetzten 4,5 Millionen Menschen, die um 1500 in Brasilien lebten, gibt es heute. Manche leben mit ihrer urspruenglichen Lebensweise in Reservaten im Urwald, hauptsaechlich im Amazonas-Gebiet, andere zum Teil in elenden Verhaeltnissen in den Slums sowie als unbekannte Sklaven auf Farmen von Grossgrundbesitzern.
(Lula hat eine eigene Abteilung der Bundespolizei gegruendet, die diese abhaengigen Landarbeiter aufspuert und befreit. Aus Mangel an anderen Moeglichkeiten zu ueberleben, bleibt den Befreiten aber manchmal keine Wahl und sie kehren zu ihren Zwangsherren zurueck.)
1532, schon im Jahr seiner Uebernahme, hat Martim Afonso de Sousa die Gegend von Itanhaem mit einer Gruendung befestigt. Er brachte zwei Franziskaner mit, die seit 1532 als Eremiten auf dem Huegel lebten. Die Stadt wurde am 22.4.1535 gegruendet. Die Kirche ist des Konvents ist ein Jahr aelter.
Bild: Koloniales Amtshaus / Gefaengis in Itanhaem

Bild: Kirche in Itanhaem

Candinha und ich halten uns lange in den verfallenden Mauern des ehemaligen Konvents und im Garten auf. Im Haus entdecken wir alte Gaestebuecher. Ich schlage den Band von 1965 auf und lese gleich zu Beginn:
16.2.1965 - Jean Paul Sartre - de Paris.
Wow!
In meinem Geburtsjahr findet sich im Fruehjahr der Eintrag: "Leopold und Ileana Hirsch de Belo Horizonte", eine Gegend, die von deutschsprachigen besiedelt wurde. Und Leopold klingt doch sehr vertraut fuer uns...
Gluecklich steigen wir wieder ab, goennen uns einen Fruechtedrink am Kirchplatz und plaudern mit dem Wirten. Erfreut zeigt er uns alte Fotografien und holt mir vom "Amtshaus" einen Folder mit Uebernachtungsmoeglichkeiten - obwohl in diesem Folder sein Wirtshaus nicht erwaehnt wird!
"Der neue Buergermeister, der seit 2004 im Amt ist, hat in einem Jahr hier mehr veraendert, als in den vierzig Jahren davor alle anderen." erzaehlt er. Wir sollen unbedingt die Grutta besuchen, die vor wenigen Tagen eingeweiht wurde!
Ja, hier ist Tourismus im Aufbluehen und das ergibt einen eigenen Charme: Noch mit der "selbstverstaendlichen" Gastfreundschaft und ohne das geschaeftstuechtige Marketing einer durchgestylten Region.
Aber bereits mit einigem Komfort, wie z.B. sauberen Toiletten, sauberem Strand und dem netten Trenzinho (Zueglein).

Mit diesem bummeln wir gemuetlich heimwaerts. Lieber Himmel, wo aussteigen. Trenzinho faehrt die 26 Kilometer der Kueste Itanhaems ab und hier sieht alles gleich aus: Einfamilienhaeuser (von Wochenendbesuchern) mit Palmen und bluehenden Bauemen an geraden Strassen ohne besondere Orientierungspunkte.
"Sabe Rosa, sempre lembre um ponto referencial!", hat Candinha mir immer gesagt: "Rosa, eins musst wissen: Wo immer du bist, merke dir einen Orientierungspunkt!" Und jetzt hat sie sich selber keinen gemerkt. Ich entdecke schliesslich das Telefonhaeuschen, bei dem wir heute Frueh mit Zita eingestiegen sind, und ziehe den Strick mit der Glocke. Trenzinho haelt, wir steigen aus, Candinha scheint ungluecklich. Aber ich freue mich: "Aber sicher sind wir richtig, schau Candinha, da ist sogar der Pantoffel von heute frueh!" Jetzt gibts ein Gelaechter! Na, mit einer "Sandale referencial" kann uns nichts mehr passieren!
Der Pantoffel ist uns treu geblieben bis zur Abreise.
Jetzt habe ich aber noch etwas vergessen. Wir haben auch den Markt in Itanhaem entdeckt und ich habe eingekauft: Mango, Guiába, Limonen, Mamão, Orangen, Bananen. Letztere wollte mir der Verkaeufer schenken, denn ich nahm nur ein kleines Haeufchen und da dachte er offenbar, ich kann nicht mehr bezahlen. Er weigerte sich Geld anzunehmen, und hat statt dessen noch ein paar Bananen dazugelegt.
Weiters: Tomaten, Gurken, Paprika, Zwiebel, Kartoffeln, zweierlei Salat, gruene Bohnen fuer die Bohnenzuspeis, eingesalzenes Schnitzelfleisch, Petersil und Pfefferminz und der Fischer filetiert vor meinen Augen.
Gottseidank laesst Candinha mich schalten und kochen. Herrlich!
Nach dem Abendessen: Spanischer Fischtopf mit Weisswein, lassen wir das Geschirr stehen und machen die Runde mit dem Trenzinho in der Nacht - diesmal bis zum Strand der Traeume.
Wir kommen um etwa 8 Uhr im Zentrum von Itanhaem an: Einem gepflegten und neu renovierten Platz mit Kirche, dem kolonialen Amtshaus samt Ex-Gefaengis und Zeilen von kleinen faerbigen Haeusern. "Zum Kloster" steht da angeschrieben ueber einem steinigen Weg, der auf den gruen ueberwucherten Huegel fuehrt. Das verspricht einen guten Ausblick, also machen wir uns auf zum Convento da Nossa Senhora Conceção:

So viele Blumen, so viele Voegel! Unter anderem ein knallroter mit dunklem Koepfchen, den ich zunaechst fuer eine Bluete halte. Noch ist die Sonne angenehm. Als wir oben ankommen, ist die Tuer zur Kirche und zum Konvent gerade geschlossen worden. Dahinter hoere ich die Frau kehren, die eben noch rausgeschaut hat.
In einer halben Stunde wird offiziell geoeffnet, wir beschliessen zu warten. Nach fuenf Minuten oeffnet sich die Tuere nochmal, zum Kehraus. Candinha gruesst freundlich: "Um anjo aparece! Bom dia, anjo!" "Ein Engel erscheint. Gruesse dich, Engel!"
Wir lachen. Natuerlich gelingt es Candinha, dass wir in die Kirche koennen. Mit diesem Besuch hat sich die Reise ans Meer schon gelohnt:
Die Atmosphaere ist still und vertraeumt. Wir singen erstmal ein paar Marienlieder, die Akustik des Raums schmeichelt gottseidank.
Altar und Skulpturen sind aus Holz, die Farbe ist vielerorts abgeblaettert und die Korrekturen, die in den vergangenen Jahrhunderte gemacht wurden, zeigen sich. Die wenigen Skulpturen wirken ehrwuerdig, alt, zerbrechlich, zeitlos, besonders eine kleine Pieta und die volkstuemliche Madonna.
Das kleine Museum neben der Kirche klaert uns schliesslich mit liebevoll handgeschriebenen Informationen ueber unsere Entdeckung auf.
Ich ergaenze fuer euch mit Infos aus dem Internet:
Als die Spanier und Portugiesen bei ihrem Wettlauf nach Indien den amerikanischen Kontinent Ende des 15. Jahrhunderts entdeckten, teilten sie per Vertrag Suedamerika unter sich auf. Waehrend die Spanier weiter in Richtung Osten eilten, fuhr Amerigo Vespucci 1501 und 02 der Kueste entlang und bewies, dass es sich nicht um eine Insel handelt. Der entdeckte Kontinent traegt heute seinen Namen.
An der Kueste lebten zu dieser Zeit verschiedene Indianerstaemme, die heute als Tupis und Guarani zusammengefasst werden. Es gibt fruehe Berichte von ihrer naturverbundenen Lebensweise und wenige Ausgrabungen.
In der Gegend von Itanhaem hatten die Kolonialherren es leicht: Hier lebten friedliche Kuestenbewohner, die den Urwald mieden. Anders als weiter oben, im Norden, waren sie Jaeger und Sammler, die Menschenfleisch nicht schaetzten. Dagegen brauten sie "Bier" aus Maniok, das sie in grossen Tongefaessen lagerten und bei Festen reichlich genossen. Ein Verstorbener wurde in seinem "Bier"-Gefaess bestattet.
Die ersten Begegnungen zwischen den Weissen und den indigenen Staemmen verliefen friedlich. Um 1530 geriet der Koenig von Portugal unter Druck, als Franzosen und Hollaender ebenfalls Territorium in Suedamerika besetzten. Um die Besiedlung voran zu treiben und das Land in Besitz zu nehmen, teilte Joao III es schliesslich unter maechtigen Adeligen auf. 1532 (laut anderem Bericht 1534) entstanden die 12 Capitanias, riesige "Fuerstentuemer", die die Grundrisse der heutigen Bundesstaaten Brasiliens bilden.
Die belehnten Fuersten kannten das Geschaeft der Kononialisierung. Sie waren befugt: Einwohner zu Skaven zu machen und zu verkaufen, Recht zu sprechen ueber Leben und Tod, Doerfer und Staedte zu gruenden, Steuern einzuheben. Ohne ihre Zustimmung durfte sich niemand im Machtbereich niederlassen. In dieser Zeit aenderten sich die Verhaeltnisse zwischen den Einwohnern und den Besetzern grundlegend.
Die Capitanes betrachteten Land und Bewohner als ihr Eigentum. Es wurde nicht mehr gehandelt und getauscht - es wurde genommen, geraubt, zur Arbeit gezwungen, grausam gefoltert und gemordet. Weniger als 200.000 Nachfahren der geschaetzten 4,5 Millionen Menschen, die um 1500 in Brasilien lebten, gibt es heute. Manche leben mit ihrer urspruenglichen Lebensweise in Reservaten im Urwald, hauptsaechlich im Amazonas-Gebiet, andere zum Teil in elenden Verhaeltnissen in den Slums sowie als unbekannte Sklaven auf Farmen von Grossgrundbesitzern.
(Lula hat eine eigene Abteilung der Bundespolizei gegruendet, die diese abhaengigen Landarbeiter aufspuert und befreit. Aus Mangel an anderen Moeglichkeiten zu ueberleben, bleibt den Befreiten aber manchmal keine Wahl und sie kehren zu ihren Zwangsherren zurueck.)
1532, schon im Jahr seiner Uebernahme, hat Martim Afonso de Sousa die Gegend von Itanhaem mit einer Gruendung befestigt. Er brachte zwei Franziskaner mit, die seit 1532 als Eremiten auf dem Huegel lebten. Die Stadt wurde am 22.4.1535 gegruendet. Die Kirche ist des Konvents ist ein Jahr aelter.
Bild: Koloniales Amtshaus / Gefaengis in Itanhaem

Bild: Kirche in Itanhaem

Candinha und ich halten uns lange in den verfallenden Mauern des ehemaligen Konvents und im Garten auf. Im Haus entdecken wir alte Gaestebuecher. Ich schlage den Band von 1965 auf und lese gleich zu Beginn:
16.2.1965 - Jean Paul Sartre - de Paris.
Wow!
In meinem Geburtsjahr findet sich im Fruehjahr der Eintrag: "Leopold und Ileana Hirsch de Belo Horizonte", eine Gegend, die von deutschsprachigen besiedelt wurde. Und Leopold klingt doch sehr vertraut fuer uns...
Gluecklich steigen wir wieder ab, goennen uns einen Fruechtedrink am Kirchplatz und plaudern mit dem Wirten. Erfreut zeigt er uns alte Fotografien und holt mir vom "Amtshaus" einen Folder mit Uebernachtungsmoeglichkeiten - obwohl in diesem Folder sein Wirtshaus nicht erwaehnt wird!
"Der neue Buergermeister, der seit 2004 im Amt ist, hat in einem Jahr hier mehr veraendert, als in den vierzig Jahren davor alle anderen." erzaehlt er. Wir sollen unbedingt die Grutta besuchen, die vor wenigen Tagen eingeweiht wurde!
Ja, hier ist Tourismus im Aufbluehen und das ergibt einen eigenen Charme: Noch mit der "selbstverstaendlichen" Gastfreundschaft und ohne das geschaeftstuechtige Marketing einer durchgestylten Region.
Aber bereits mit einigem Komfort, wie z.B. sauberen Toiletten, sauberem Strand und dem netten Trenzinho (Zueglein).

Mit diesem bummeln wir gemuetlich heimwaerts. Lieber Himmel, wo aussteigen. Trenzinho faehrt die 26 Kilometer der Kueste Itanhaems ab und hier sieht alles gleich aus: Einfamilienhaeuser (von Wochenendbesuchern) mit Palmen und bluehenden Bauemen an geraden Strassen ohne besondere Orientierungspunkte.
"Sabe Rosa, sempre lembre um ponto referencial!", hat Candinha mir immer gesagt: "Rosa, eins musst wissen: Wo immer du bist, merke dir einen Orientierungspunkt!" Und jetzt hat sie sich selber keinen gemerkt. Ich entdecke schliesslich das Telefonhaeuschen, bei dem wir heute Frueh mit Zita eingestiegen sind, und ziehe den Strick mit der Glocke. Trenzinho haelt, wir steigen aus, Candinha scheint ungluecklich. Aber ich freue mich: "Aber sicher sind wir richtig, schau Candinha, da ist sogar der Pantoffel von heute frueh!" Jetzt gibts ein Gelaechter! Na, mit einer "Sandale referencial" kann uns nichts mehr passieren!
Der Pantoffel ist uns treu geblieben bis zur Abreise.
Jetzt habe ich aber noch etwas vergessen. Wir haben auch den Markt in Itanhaem entdeckt und ich habe eingekauft: Mango, Guiába, Limonen, Mamão, Orangen, Bananen. Letztere wollte mir der Verkaeufer schenken, denn ich nahm nur ein kleines Haeufchen und da dachte er offenbar, ich kann nicht mehr bezahlen. Er weigerte sich Geld anzunehmen, und hat statt dessen noch ein paar Bananen dazugelegt.
Weiters: Tomaten, Gurken, Paprika, Zwiebel, Kartoffeln, zweierlei Salat, gruene Bohnen fuer die Bohnenzuspeis, eingesalzenes Schnitzelfleisch, Petersil und Pfefferminz und der Fischer filetiert vor meinen Augen.
Gottseidank laesst Candinha mich schalten und kochen. Herrlich!
Nach dem Abendessen: Spanischer Fischtopf mit Weisswein, lassen wir das Geschirr stehen und machen die Runde mit dem Trenzinho in der Nacht - diesmal bis zum Strand der Traeume.
rosa_r - 11. Jan, 19:44
