7.1. Strandgebummel
6:30 in der Frueh, Vogelmusik, Blueten vor dem Fenster, blauer Himmel und Reste vom Morgenrot. Da kann ich nicht im Bett bleiben.
Der Tag ist neu, im Haus und im Freien ist es ruhig. Ich lege mich in die Haengematte auf der Verande und traeume im Freien ein bisschen weiter. Schmetterlinge, Kolibiris und Schwalben, die ueber unserer Eingangstuer nisten und offenbar einige Junge zu fuettern haben, unterhalten mich.
Der Tag wird gemuetlich.
Am Vormittag besuchen wir die empfohlene Grotta und den Platz an der Kueste, wo José de Anchieta in der Gruenderzeit gelebt hat. Das Andenken an diesen Jesuiten ist hier allgegenwaertig. Werde mich noch auf die Suche machen, warum.
Bild: Felsenkueste - "Weg des Anchieta"

Nachmittags huepfe ich ins Meer - inzwischen habe ich die richtige Distanz herausgefunden: Die Wellen brechen weiter draussen und weiter drinnen. Dazwischen ist das Wasser ruhiger und ich kann sogar schwimmen, bin aber auf der Hut. Wenn sich so ein Wellenmonster vor dir aufbaut, ist es besser hinein als weg zu schimmen, habe ich herausgefunden. Es ist ein Spiel mit dem richtigen Zeitpunkt. Tja, wie eben alles.
Elisabeth ist die Nachbarin, 35 Jahre und huebsch. Sie ist ledig, lebt mit ihrem Bruder und ist die Hausbesorgerin fuer das Ferienhaus. Sie weiss hier alles und beantwortet meine Fragen gerne: Ja wir haben ein Kolibrinest! Sie zeigt es mir. Es ist grad so gross, dass du einen Daumennagel hineinlegen koenntest, und so unauffaellig, dass ich es nicht fotografiere.
Das Nest vom Joao de Barro (?) ist weit spektakulaerer:

Elisabeth berichtet, dass der Eingang zuerst auf der Sonnenseite lag, nach einem wilden Gewitter hat der Vogel aber umgebaut, und der Eingang liegt jetzt entgegengesetzt, Richtung Sonnenuntergang.
"Nein, ich verlasse das Haus nicht oft. Ich besuche nur meine Familie." erzaehlt Elisabeth. Hoechstens macht sie einen Ausflug mit der Pfarre. Klingt vielleicht eng. Aber schliesslich wohnt sie bereits im Paradies.
Der Tag ist neu, im Haus und im Freien ist es ruhig. Ich lege mich in die Haengematte auf der Verande und traeume im Freien ein bisschen weiter. Schmetterlinge, Kolibiris und Schwalben, die ueber unserer Eingangstuer nisten und offenbar einige Junge zu fuettern haben, unterhalten mich.
Der Tag wird gemuetlich.
Am Vormittag besuchen wir die empfohlene Grotta und den Platz an der Kueste, wo José de Anchieta in der Gruenderzeit gelebt hat. Das Andenken an diesen Jesuiten ist hier allgegenwaertig. Werde mich noch auf die Suche machen, warum.
Bild: Felsenkueste - "Weg des Anchieta"

Nachmittags huepfe ich ins Meer - inzwischen habe ich die richtige Distanz herausgefunden: Die Wellen brechen weiter draussen und weiter drinnen. Dazwischen ist das Wasser ruhiger und ich kann sogar schwimmen, bin aber auf der Hut. Wenn sich so ein Wellenmonster vor dir aufbaut, ist es besser hinein als weg zu schimmen, habe ich herausgefunden. Es ist ein Spiel mit dem richtigen Zeitpunkt. Tja, wie eben alles.
Elisabeth ist die Nachbarin, 35 Jahre und huebsch. Sie ist ledig, lebt mit ihrem Bruder und ist die Hausbesorgerin fuer das Ferienhaus. Sie weiss hier alles und beantwortet meine Fragen gerne: Ja wir haben ein Kolibrinest! Sie zeigt es mir. Es ist grad so gross, dass du einen Daumennagel hineinlegen koenntest, und so unauffaellig, dass ich es nicht fotografiere.
Das Nest vom Joao de Barro (?) ist weit spektakulaerer:

Elisabeth berichtet, dass der Eingang zuerst auf der Sonnenseite lag, nach einem wilden Gewitter hat der Vogel aber umgebaut, und der Eingang liegt jetzt entgegengesetzt, Richtung Sonnenuntergang.
"Nein, ich verlasse das Haus nicht oft. Ich besuche nur meine Familie." erzaehlt Elisabeth. Hoechstens macht sie einen Ausflug mit der Pfarre. Klingt vielleicht eng. Aber schliesslich wohnt sie bereits im Paradies.
rosa_r - 13. Jan, 00:17
