9.1. Erster Blick in die Berge
Montag wird weniger Reiseverkehr sein, wurde uns gesagt. Daher wollen wir heute unser Touristenleben beenden und am Abend mit dem Bus zurueck nach Sao Paulo fahren.
Um halb 7 in der Frueh bin ich bereits am Strand. Zuerst ist es etwas unheimlich, allein auf den Strassen. Am Strand aber ist es herrlich zu gehen. Die Putztruppe ist unterwegs und ein paar Einzelgaenger, sonst aber herrscht Friede, denn die Lautsprecher der Bars werden erst spaeter plaerren.
Dieser Tag wird der heisseste waehrend unseres Aufenthalts am Litoral, schaetze locker ueber 35 Grad. Es schmerzt fast, wenn man in der Sonne geht. Auch vermissen wir das Lueftchen vom Meer, das sonst angenehm erfrischt. Wir kaufen unsere Fahrkarten gleich nach dem Fruehstueck, anschiessend fluechten wir vor der Hitze nach Hause.
Heidruns Spezialsalat mit Advocado und Mango schmeckt uns koestlich.
Kueche und Zimmer werden ausgeraeumt, wir leeren die Weissweinflasche mit Elisabeth, noch ein Abschiedschwumm im Meer und um halb 5 brechen wir auf, zur letzten Fahrt mit dem Trenzinho.
Im Rueckblick ist das Leben am Land einfacher, "normaler" als in der Stadt. Offenbar gibt es einen breiteren Mittelstand hier und weniger extreme Armut. Menschen, die auf der Strasse wohnen, haben wir nicht gesehen. Erst einige Kilometer entfernt von der Kueste beginnen die Uebergaenge von den Mittelschichthaeusern zu den (ehemaligen) Favelas.
Candinha hat die vordersten zwei Sitze "auf der Schattenseite" fuer uns ergattert.
Zwischen der Atlantikkueste und Sao Paulo liegt ein Gebirge, die Serra. Dass es hier auch Berge gibt, hatte ich bisher nicht ernst genommen und am Herweg muss ich es verschlafen haben. Jetzt aber sind sie nicht zu uebersehen. Praechtig bauen sie sich vor uns auf. Die Strasse windet sich hinauf ueber ausserordentliche weite Bruecken, oft hoch ueber einem Fluss oder einer Schlucht. Rechts und links nur Urwald. Das Abendlicht fliesst in die Seitentaeler. Fast atemlos bewundere ich die Lichtspiele, es soll bitte nicht so bald aufhoeren!
An der hoechsten Stelle passiert der Bus 1800 m, erklaert der Chauffeur. Von hier an verlaueft die Reise weniger spektakulaer, der Verkehr ist gottseidank fluessig.
Ich komme puenktlich um 8 zuhause an und erklaere Clotilde, unserer Leiterin: "Mission vollbracht."
Alle bewundern meine Braeune. Jetzt bin ich schon fast eine negrinha, heisst es.
*g*
Um halb 7 in der Frueh bin ich bereits am Strand. Zuerst ist es etwas unheimlich, allein auf den Strassen. Am Strand aber ist es herrlich zu gehen. Die Putztruppe ist unterwegs und ein paar Einzelgaenger, sonst aber herrscht Friede, denn die Lautsprecher der Bars werden erst spaeter plaerren.
Dieser Tag wird der heisseste waehrend unseres Aufenthalts am Litoral, schaetze locker ueber 35 Grad. Es schmerzt fast, wenn man in der Sonne geht. Auch vermissen wir das Lueftchen vom Meer, das sonst angenehm erfrischt. Wir kaufen unsere Fahrkarten gleich nach dem Fruehstueck, anschiessend fluechten wir vor der Hitze nach Hause.
Heidruns Spezialsalat mit Advocado und Mango schmeckt uns koestlich.
Kueche und Zimmer werden ausgeraeumt, wir leeren die Weissweinflasche mit Elisabeth, noch ein Abschiedschwumm im Meer und um halb 5 brechen wir auf, zur letzten Fahrt mit dem Trenzinho.
Im Rueckblick ist das Leben am Land einfacher, "normaler" als in der Stadt. Offenbar gibt es einen breiteren Mittelstand hier und weniger extreme Armut. Menschen, die auf der Strasse wohnen, haben wir nicht gesehen. Erst einige Kilometer entfernt von der Kueste beginnen die Uebergaenge von den Mittelschichthaeusern zu den (ehemaligen) Favelas.
Candinha hat die vordersten zwei Sitze "auf der Schattenseite" fuer uns ergattert.
Zwischen der Atlantikkueste und Sao Paulo liegt ein Gebirge, die Serra. Dass es hier auch Berge gibt, hatte ich bisher nicht ernst genommen und am Herweg muss ich es verschlafen haben. Jetzt aber sind sie nicht zu uebersehen. Praechtig bauen sie sich vor uns auf. Die Strasse windet sich hinauf ueber ausserordentliche weite Bruecken, oft hoch ueber einem Fluss oder einer Schlucht. Rechts und links nur Urwald. Das Abendlicht fliesst in die Seitentaeler. Fast atemlos bewundere ich die Lichtspiele, es soll bitte nicht so bald aufhoeren!
An der hoechsten Stelle passiert der Bus 1800 m, erklaert der Chauffeur. Von hier an verlaueft die Reise weniger spektakulaer, der Verkehr ist gottseidank fluessig.
Ich komme puenktlich um 8 zuhause an und erklaere Clotilde, unserer Leiterin: "Mission vollbracht."
Alle bewundern meine Braeune. Jetzt bin ich schon fast eine negrinha, heisst es.
*g*
rosa_r - 13. Jan, 14:25

uije
freut mich, wenn ihr meine importierten spezielitäten mögt, aber :du hast die gurke vergessen! die ist doch essentiell!!!!!!
ohjegale! ich glaub, ich muss dir kochen beibringen....
*rieeeeeeeeeesenfrechesgrinsen"
fühl dich umarmt
dein töchterchen
ps: was heißt sapo???
liebstes sapinho
gurke war natuerlich mit dabei, aber ich muss ja hier keine rezepte schreiben, odr.
dichterische weglassungsfreiheit.
aber fuer alle, die es richtig nachmachen wollen: bitte besser heidl anfragen!!!
ists so gut?
einen mangosuessen kuss, mum