16.1. Vamos ver
Was ich in Piaui machen werde?
Nix genaues weiss man nicht. Oder: "vamos ver" = des seaha mar denn...
Mit Margarida habe ich heute geplaudert. Sie lebt in Piaui seit vielen Jahren und hat mich eingeladen, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten. Sie erzaehlte:
4 Nachmittage in der Woche organisiert sie Nachmittagsbetreuung fuer eine Kindergruppe: Alter zwischen 6 - 15. Nach der Schule und nach dem Mittagessen waeren die Kinder "auf der Strasse". Warum das so schlimm ist, weiss ich noch nicht. Wir hatten ja auch nichts anderes.
In der Gruppe gibts bis um 2 Uhr Freizeitbeschaeftigung nach Wunsch. Viele basteln, z.B. geflochtene Koerbchen aus Altpapier, die am Foto aussehen wie aus Holz. Oder spielen. Danach gibts Hilfe bei den Aufgaben. Die meisten koennen nicht lesen und schreiben!!! Obwohl sie die Schule besuchen.
An den Vormittagen hat Margarida folgendes Programm:
1 x Treffen mit den SeniorInnen
1 x Krankenbesuche
1 x Stunde mit den GruppenleiterInnen
den Rest habe ich vergessen, aber es umfasst 6 Tage in der Woche. Es schien mir ein Programm fuer eine 40-jaehrige zu sein, nicht fuer die kleine Dame mit 65.
Mittlerweile liegt das Haus auch nicht mehr so in der Wildnis. In der Anfangszeit sei einmal eine Schlange von der Decke auf den Tisch gefallen, berichtet Margarida.
Es kaeme heute aber nicht mehr vor, dass eine Tarantel ins Wohnzimmer spaziert, beruhigt sie mich. Da habe ich aber dankbar gelaechelt. *g*
In San Joao, wo sie wohnt, hat es seit 4 Jahren nicht mehr geregnet.
Es gibt Wasserloecher fuer die Tiere. Gaerten und Ackerbau gibt es nicht mehr. Wasser und Lebensmittel werden mit Lastwagen hergebracht. Die Familien leben mehr oder weniger von der Unterstuetzung des Staates: Familienhilfe, Sozialhilfe.
Die erste Woche werde ich mit Justina herumziehen und viele Besuche machen.
Justina leitet die Kinderbetreung der Dioezese und ist staednig auf Achse, weil sie die Gruppen besucht. Diese Freiwilligenorganisation mit Namen "Pastoral da criança" gibts im ganzen Land. Sie gilt als vorbildlich.
Mein Ausflug ins Schwimmbad und die Weihnachtsfeier fuer die Favela-Kinder bei Hilda und Dulce waren Aktionen von Frauen dieser Organisation.
Margarida ist erst ab 8.2. wieder in San Joao. Auf ihre Arbeit freue ich mich, sie hat mir gute Fotos gezeigt, sodass ich mir was vorstellen kann.
Aber was wirklich sei wird: Vamos ver!
Ihr koenntet Regen eruebrigen hoere ich?
Vielleicht bringe ich Regen mit, dann blueht auch dort alles!

Nix genaues weiss man nicht. Oder: "vamos ver" = des seaha mar denn...
Mit Margarida habe ich heute geplaudert. Sie lebt in Piaui seit vielen Jahren und hat mich eingeladen, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten. Sie erzaehlte:
4 Nachmittage in der Woche organisiert sie Nachmittagsbetreuung fuer eine Kindergruppe: Alter zwischen 6 - 15. Nach der Schule und nach dem Mittagessen waeren die Kinder "auf der Strasse". Warum das so schlimm ist, weiss ich noch nicht. Wir hatten ja auch nichts anderes.
In der Gruppe gibts bis um 2 Uhr Freizeitbeschaeftigung nach Wunsch. Viele basteln, z.B. geflochtene Koerbchen aus Altpapier, die am Foto aussehen wie aus Holz. Oder spielen. Danach gibts Hilfe bei den Aufgaben. Die meisten koennen nicht lesen und schreiben!!! Obwohl sie die Schule besuchen.
An den Vormittagen hat Margarida folgendes Programm:
1 x Treffen mit den SeniorInnen
1 x Krankenbesuche
1 x Stunde mit den GruppenleiterInnen
den Rest habe ich vergessen, aber es umfasst 6 Tage in der Woche. Es schien mir ein Programm fuer eine 40-jaehrige zu sein, nicht fuer die kleine Dame mit 65.
Mittlerweile liegt das Haus auch nicht mehr so in der Wildnis. In der Anfangszeit sei einmal eine Schlange von der Decke auf den Tisch gefallen, berichtet Margarida.
Es kaeme heute aber nicht mehr vor, dass eine Tarantel ins Wohnzimmer spaziert, beruhigt sie mich. Da habe ich aber dankbar gelaechelt. *g*
In San Joao, wo sie wohnt, hat es seit 4 Jahren nicht mehr geregnet.
Es gibt Wasserloecher fuer die Tiere. Gaerten und Ackerbau gibt es nicht mehr. Wasser und Lebensmittel werden mit Lastwagen hergebracht. Die Familien leben mehr oder weniger von der Unterstuetzung des Staates: Familienhilfe, Sozialhilfe.
Die erste Woche werde ich mit Justina herumziehen und viele Besuche machen.
Justina leitet die Kinderbetreung der Dioezese und ist staednig auf Achse, weil sie die Gruppen besucht. Diese Freiwilligenorganisation mit Namen "Pastoral da criança" gibts im ganzen Land. Sie gilt als vorbildlich.
Mein Ausflug ins Schwimmbad und die Weihnachtsfeier fuer die Favela-Kinder bei Hilda und Dulce waren Aktionen von Frauen dieser Organisation.
Margarida ist erst ab 8.2. wieder in San Joao. Auf ihre Arbeit freue ich mich, sie hat mir gute Fotos gezeigt, sodass ich mir was vorstellen kann.
Aber was wirklich sei wird: Vamos ver!
Ihr koenntet Regen eruebrigen hoere ich?
Vielleicht bringe ich Regen mit, dann blueht auch dort alles!

rosa_r - 17. Jan, 01:46

Aktivitäten
Alles Gute
Peter
a u s l a e n d i s c h ?
die sprache des wertvollen bundeslandes im westen, die ein wenig exotisch den horizont des wilden osten erweitert, wird bereits als auslaendisch identifiziert?
ja, will man uns denn los werden?
*schnupf* na gut....
;-)
schreib mal wienerisch!